Vercel Sandbox Drives: Warum persistente Agent-Workspaces jetzt Infrastruktur werden
Vercel Sandbox Drives zeigen, dass Agent-Laufzeiten nicht nur aus Modell und Prompt bestehen. Teams müssen entscheiden, welcher Arbeitszustand eine wegwerfbare Sandbox überleben darf.

Was passiert ist
Vercel beschreibt Drives als persistenten, anhängbaren Speicher mit eigenem Lebenszyklus. Ein Drive kann beim Start einer Sandbox an einen Pfad wie /workspace gemountet werden.
Warum es zählt
Coding Agents arbeiten zunehmend über mehrere Schritte, Repositories und Tool-Aufrufe hinweg. Ohne dauerhafte Workspace-Schicht gehen Dependencies, Build-Artefakte und Review-Spuren bei jedem Neustart verloren.
Praktische Checkliste
- Drive-Grenze festlegen: Nutzer, Repository oder Task
- Secrets nicht in den Drive schreiben
- Testresultate und git status am Ende speichern
- Für parallele Agenten getrennte Drives planen
- TTL-Cleanup für alte Workspaces einführen
Risiken
Private Beta bedeutet begrenzte Garantien. Vercel weist darauf hin, dass ein Drive nur von einer Sandbox read-write gemountet werden sollte und nicht für Produktionsdaten gedacht ist.