Entwicklertagebuch zu The Big One: Wie sich „Fischart einer neueren Version“ von einem leeren Platz unterscheidet

Wenn im Spiel anstelle eines Fischnamens der Text „Fischart einer neueren Version“ erscheint, könnte man leicht vermuten, dass ein Datensatz verloren gegangen ist. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen dem Zustand, in dem kein Fisch vorhanden ist, und dem Zustand, in dem Fischdaten zwar existieren, der Name auf dem aktuellen Bildschirm jedoch nicht angezeigt werden kann. Als Entwickler von The Big One stellen wir diesen feinen Unterschied in der Anzeige heute genauer vor.

Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung aus dem aktuellen Entwicklungsquellcode und den zugehörigen Tests. Es handelt sich hierbei nicht um eine Update-Ankündigung, dass heute eine neue Funktion in einer bestimmten Store-Version veröffentlicht wurde. Die tatsächliche Anzeige kann je nach installierter Version und Bildschirm variieren.
Leere Felder und Platzhaltertexte bedeuten Unterschiedliches
Die aktuelle standardmäßige Anzeigelogik unterscheidet so: Wenn keine Fischarten-ID vorhanden und der Eintrag auch nicht verborgen ist, wird er als leerer Fischeintrag gewertet. Handelt es sich hingegen um eine verborgene Art oder kann der Name in der aktuellen Sprache nicht gefunden werden, bleibt der Eintrag als Informationsobjekt bestehen und verwendet einen Platzhaltertext sowie ein Ersatz-Icon.
Für Spieler ist es wichtig, nicht allein aufgrund des Platzhaltertexts anzunehmen, dass eine Belohnung leer ausgefallen ist oder ein Fangdatensatz gelöscht wurde. Diese Anzeige dient lediglich als Sicherheitsabgrenzung zur stabilen Darstellung von Namen. Sie sagt nichts über den tatsächlichen Zustand der gespeicherten Datensätze aus.
Karauschen-Grafik und Fishpedia-Symbol
Das Vergleichsbild zeigt die offizielle Karauschen-Grafik neben dem Fishpedia-Symbol, das für die Ersatzanzeige verwendet wird. Die linke Seite zeigt das Beispiel einer Fischart, deren Name aufgelöst werden kann, während die rechte Seite das Hinweissymbol zeigt, das anstelle der individuellen Fischgrafik eingesetzt wird. Bei diesem Bild handelt es sich nicht um einen Screenshot aus dem Spiel, sondern um Original-Assets, die zur Veranschaulichung nebeneinander platziert wurden.
Wenn eine Karausche in den aktuellen Sprachdaten regulär gefunden wird, werden der Name und die Karauschen-Grafik verknüpft. Kann der Name nicht aufgelöst werden, wird nicht etwa die interne ID angezeigt, sondern der Hinweis „Fischart einer neueren Version“. Dies ist eine bewusste Entscheidung, um statt technischer Entwicklerstrings einen kurzen, lesbaren Satz anzuzeigen.
Nicht mit unvollständigen Fängen in der Fishpedia verwechseln
Einen Fisch in der Fishpedia zu sehen, den man selbst noch nicht gefangen hat, ist etwas anderes, als wenn der aktuelle Bildschirm den Namen nicht auflösen kann. „Noch nicht gefangen“ bezieht sich auf den eigenen Spielfortschritt, während die Ersatzanzeige davon abhängt, welche Informationen der Bildschirm verarbeiten kann. Auch wenn eine Silhouette oder ein Icon ähnlich aussehen mag, muss immer der Kontext beachtet werden.
Diese gemeinsame Verarbeitungslogik wird derzeit auch von entsprechenden Anzeigen im Postfach und bei Turnieren genutzt. Wenn ein bestimmter Text erscheint, prüfen Sie bitte zuerst, auf welchem Bildschirm und bei welchem Eintrag dies geschieht. Es wäre ungenau anzunehmen, dass für jeden Fishpedia-Eintrag exakt dieselbe Logik gilt.
Was Sie vor dem nächsten Auswerfen prüfen sollten
Bevor Sie mit dem Angeln fortfahren, hilft es bei eventuellen Rückfragen, den aktuellen Bildschirmnamen, den angezeigten Text und die App-Version zu notieren. Ob ein Update vorliegt, können Sie im Store überprüfen, über den Sie das Spiel installiert haben. Dennoch ist ein Update nicht zwingend die alleinige Lösung, nur weil dieser Hinweistext auftaucht.
Falls Sie den Support kontaktieren müssen, beschreiben Sie bitte den betreffenden Bildschirm und den genauen Ablauf, wie es zu der Anzeige kam. Kontopasswörter oder Authentifizierungscodes müssen niemals weitergegeben werden. Da getrennt geprüft werden muss, ob es sich um ein Problem mit dem Datensatz oder lediglich um eine reine Anzeigeabweichung handelt, sollten anhand des Bildschirmtexts keine voreiligen Schlüsse auf Belohnungen oder Fangergebnisse gezogen werden.
Eine kleine Unterscheidung im Sinne der Entwicklung
Die zugehörigen Tests behandeln reguläre, verborgene und unbekannte Fischarten sowie das vollständige Fehlen einer Fischart separat. Diese Implementierung soll klar abbilden, was derzeit bekannt ist, anstatt willkürlich neue Fischnamen zu generieren. Das Vorhandensein automatisierter Tests bedeutet jedoch nicht automatisch, dass in allen Store-Umgebungen keinerlei Probleme auftreten können.
Spieler erwarten keinen Einblick in internen Code, sondern eine Bildschirmanzeige, auf deren Basis sie ihre nächsten Schritte planen können. Namen anzuzeigen, wenn sie lesbar sind, und Missverständnisse über leere Belohnungen zu vermeiden, wenn sie es nicht sind – solche kleinen Nuancen sorgen für einen nahtlosen Ablauf beim Angeln und Sammeln.
Die Freude am Wiederentdecken von Fischnamen
Nutzen Sie die Fishpedia, um zwischen bekannten Informationen und Ihren tatsächlichen Fangerfolgen zu unterscheiden. Es spricht nichts dagegen, sich einen Fisch, dessen Name und Grafik klar erkennbar sind, als nächstes Ziel zu setzen. Sollte eine Anzeige ungewohnt wirken, prüfen Sie den Kontext des Bildschirms und konzentrieren Sie sich zunächst in Ruhe auf die Einträge, die regulär angezeigt werden.
The Big One ist ein Angel-RPG, das sich um das Auswerfen, Warten, Anhaken und Einholen dreht. Im offiziellen Store finden Sie die Spielbeschreibung sowie die jeweils verfügbare Version. Das heutige Entwicklertagebuch widmete sich weniger einem riesigen Feature als vielmehr den kleinen Details, die dafür sorgen, dass jeder Fischeintrag korrekt interpretiert werden kann.
Verwandte Artikel
- The Big One – Fischenzyklopädie: Bekannte Fischinformationen und selbst gefangene Fische richtig unterscheiden
- Überprüfung des Logos von The Big One: Derselbe Fisch, verschiedene Schriften